CONFLICT KITCHEN

Kommen Sie zur conflict kitchen um gemeinsam mit interessanten ImpulsgeberInnen ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Austausch auf Augenhöhe ist garantiert.


Gemeinsam mit zirka einem Dutzend ImpulsgeberInnen wird dabei je ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: An mehreren Tischen sitzen jeweils zwei bis drei ImpulsgeberInnen, die von ihren Erfahrungen erzählen und mit interessierten BürgerInnen unter der Leitung einer ModeratorIn diskutieren. Die Teilnehmenden ziehen von einem Tisch zum nächsten. 

 

Welche Fragen und Themen besprochen werden, hängt stark von den TeilnehmerInnen ab. „Wir möchten die unterschiedlichen Sichtweisen bei diesen informellen Dialogabenden aufzeigen und zusammen führen. Es geht darum, Konflikte konkret anzusprechen. Conflict kitchen bietet den BürgerInnen die Möglichkeit, eine andere Form der Kommunikation zu erleben. Diese Art des Austauschs durch konstruktive Gespräche führt zu neuen Perspektiven.“ Konflikte haben ebenso Platz wie good practices und Erfolgserlebnisse. 

 

Ein Aspekt der conflict kitchen ist besonders hervorzuheben: Die Diskussion erfolgt nicht frontal, sondern auf Augenhöhe zwischen Publikum und den anwesenden ExpertInnen. Alle interessierten BürgerInnen sind willkommen: Sie lernen die verschiedenen Erfahrungen und Ideen der ImpulsgeberInnen kennen, besprechen sie und stellen Fragen. Die Ideen und Gedanken werden gesammelt und am Ende im Plenum präsentiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch immer das Essen – denn es trägt zum Sozialisieren bei.

 

2022 conflict kitchen

 

++ conflict kitchen 17/02/2022, H 18–20.30

AgriCulture

@online on ZOOM

 

AgriCulture

globale und lokale Perspektiven auf das SDG 2

 

Welche Landwirtschaft brauchen wir für eine zukunftsfähige Gesellschaft? Wie kann nachhaltige Landwirtschaft aussehen? Welchen Paradigmenwechsel braucht es dafür? Was können wir von Ländern des Südens lernen?

Ist ein Zugang zu gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln für alle möglich? Wie könnte dies aussehen? Wo stehen wir bzgl nachhaltiger Landwirtschaft in Südtirol?

Wie können wir von einer Polarisierung zu einem gemeinschaftlichen Ansatz kommen? Wie können Bäuer*innen und Menschen aus urbanen Zentren das Thema gemeinsam angehen?

Welche Rolle spielt Freies Saatgut? Und was kann gegen das Verbot unternommen werden? Welche Auswirkungen hat das Landgrabbing und welche alternative Ansätze gibt es?

Kann Landwirtschaft eine Chance für gelebte Integration sein? Auf was gilt es zu achten? Wie schaffen wir es neue Wege zu gehen? Wie können wir uns selbst und andere ermutigen?

 

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Nachhaltigkeit organisiert blufink mit verschiedenen Akteur*innen am 17. Februar von 18 - 20.30 Uhr

eine conflict kitchen zum Thema Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit.

Die Initiative wird vom Land Südtirol, Präsidium und Außenbeziehungen, Amt für Kabinettsangelegenheiten, Entwicklungszusammenarbeit unterstützt.

L'iniziativa è sostenuta dalla Provincia dell'Alto Adige, dal Presidio e Relazioni esterne, dall'Ufficio di Gabinetto, Cooperazione allo Sviluppo.

 

Dieser Workshop mit Fortbildungscharakter ist eine gute Möglichkeit um sich mit dem Thema auseinander zu setzen, sich Impulse zu holen und gemeinsam konkrete Schritte anzudenken.

La serata è concepita come workshop con carattere formativo, che mira ad una riflessione comune, creando sinergie e possibili passi concreti.

 

Wir beleuchten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln.

Un tema e tanti punti di vista

In 5 virtuellen Räumen kommen Sie mit folgenden Impulsgeber*innen ins Gespräch

 

Special guests

Sabina Morosini, Oxfam Italia

Hilary Solly, Gemeinschaftsgarten Semi Rurali

 

1.) Saatgut und Ernährungssouveränität

Sabine Schrott, Vertreterin der Artenvielfaltshöfe der Arche Südtirol

Antonia Egger, Vorsitzende Südtiroler Bäuerinnen

 

2.) Ernährungssicherheit. Gesunde und nachhaltige Ernährung für alle, wie kann das gelingen?

Christian Fischer, Professor für Agrar- und Ernährungswirtschaft, Universität Bozen

 

3.) Vision Nachhaltige Landwirtschaft Südtirol

Wie kann der Weg Richtung Nachhaltiger Landwirtschaft in Südtirol aussehen?

Marianne Kuntz, Stabstelle Nachhaltigkeit, sbb

Georg Niedrist, Senior Researcher, Institut für Alpine Umwelt eurac research

Walther Steger, Bioland

 

4.) Prospettiva Integrazione e lavoro: opportunitá e sfide

Leila Grasselli + Elena Faccio, La Strada - Der Weg, V.I.T.E. (Viticulture Integration Training Empowerment)

Susanne Ursula Elsen, Professorin für Öko-Soziale Transformation und Community, Universität Bozen

 

5.) Con curiosità e coraggio. Mut machen - neue Wege gehen!

Jacopo Goracci, Leiter Tenuta Paganico

Meike Hollnaicher, Farmfluencers Südtirol


2021 conflict kitchen

2020 NEW online version

10/11/2020, H 18–20.30 SDG 17       Partnerships for the goals


Partnerschaften Ziel Nr.17 der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN.

Globale und lokale Partnerschaften, die zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen, treiben eine nachhaltige Entwicklung voran. Ziel 17 wird gestützt von der Zusammenarbeit, dem gegenseitigen Respekt und den gemeinsam getragenen Werten zur Erreichung der Ziele. Dieses Ziel umfasst sowohl finanzielle, technologische, als auch wirtschaftliche und institutionelle globale Rahmenbedingungen. Damit eine nachhaltige Entwicklung finanziert und erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Agenda 2030 gewinnt zwar immer mehr an Ansehen und Unterstützung, jedoch bestehen weiterhin große Hürden, die zu bewältigen sind.

 

Was machen richtig gute Partnerschaften aus?

Was brauchen wir für eine gute Zusammenarbeit und gute Partnerschaften um effizient an den Nachhaltigkeitszielen der UNO arbeiten zu können?

 

 

Obiettivo nr. 17 dell`ONU - Rafforzare i mezzi di attuazione e rinnovare il PARTENARIATO mondiale per lo sviluppo sostenibile. 

Gli obiettivi possono essere raggiunti solo attraverso cooperazioni reali e di valore, poiché i problemi trasversali e intersettoriali che ci troviamo ad affrontare lo richiedono. Ecco perché non solo gli Stati, ma anche le organizzazioni, le imprese e la società civile - in altre parole, tu ed io - sono chiamati a dare un contributo al raggiungimento degli obiettivi. 

 

Cosa significano buoni partenariati?

Cosa ci serve per costruire solidi partenariati e collaborazioni costruttive per raggiungere insieme gli obiettivi dell´agenda 2030?


1 ::: Reflection on partnerships - English speaking group

Peter Van Eurum - Horizont 3000 Projekte Uganda

Facilitation: Philipp von Hellberg

 

2 ::: Cosa impariamo dall´esperienza pluriennale nella cooperazione decentrata per le partnerships in ottica degli obiettivi dell´agenda 2030? - Gruppo in lingua italiana

Bationo Gerome - coordinatore in loco Burkina Faso dei programmi della Provincia sin dagli anni 90, esperto di cooperazione decentrata

Dioma Cleophas Adrien - Festival Ottobre Africano e Rappresentante del Summit delle Diaspore e dei partenariati internazionali www.ottobreafricano.org

Facilitazione: Gaia Palmisano

 

3 ::: Rolle der Zivilgesellschaft, Regionalität und interdisziplinäre Zusammenarbeit - deutschsprachige Gruppe

Sabina Frei, Universität Bozen, Zukunftspakt

Sina Henne, fairnESSkultur

Moderation: Irene Visentini

 

4 ::: SDGs, Menschenrechte und Rolle der EU - deutsch - und italienischsprachige Gruppe // Gruppo in lingua italiana e tedesca

Gabriel Toggenburg - Universität Graz —) https://fra.europa.eu/en/publication/2019/implementing-sustainable-development-goals-eu-matter-human-and-fundamental-rights

Moderation: Hanno Mayr

 

5 ::: SDGs Jugend & Perspektive des Südens - deutschsprachige Gruppe

Nico Kantner - SDG Jugendbotschafter*innen Vorarlberg

Peter Donatus - Pay Back Africa

Moderation: Monica Margoni



blufink 

in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Nachhaltigkeit  

und dem Master in Eco - Social Design der Freien Universität Bozen.

 

Die Initiative wird vom Land Südtirol, Präsidium und Außenbeziehungen, Amt für Kabinettsangelegenheiten, Entwicklungszusammenarbeit unterstützt. 

 

L'iniziativa è sostenuta dalla Provincia dell'Alto Adige, dal Presidio e Relazioni esterne, dall'Ufficio di Gabinetto, Cooperazione allo Sviluppo.


17/11/2020, H 18–20.30 Costruire ponti - Sprache als Brücke

5 GRUPPEN/THEMEN

 

1 ::: Zweisprachigkeit // Bilinguismo

Andrea Abel, eurac - Sprachwissenschaftlerin

Daniela Zambaldi, Servizio di coordinamento per l'integrazione

Moderation: Irene Visentini

 

Wie wird die Zweisprachigkeit in Südtirol gefördert? Was gibt es für Ansätze? Welche Rolle spielt die Schule? Cosa significa essere bilingui? Perché in Alto Adige sembra ancora così difficile imparare l altra lingua? Quali sono le sfide e quali invece le opportunità? Wie ist die Situation in anderen zwei - oder mehrsprachigen Territorien auf der Erde?

 

2 ::: Lingua & Integrazione

Ermira Kola, mediatrice interculturale, Alexander Langer Stiftung

Il ruolo della madrelingua

Interracconti, Sofia Sanchez, studio comune

Facilitazione: Gaia Palmisano

 

Cos´è la mediazione interculturale? Si limita a fare traduzioni? Quali sono oggi i bisogni, le necessità per una convivenza pacifica? Esistono corsi per mediatori/mediatrici interculturali sul territorio? Quale ruolo può giocare la lingua e spazi d´incontro? Quale ruolo invece l apprendimento della propria madrelingua? Come questo può influenzare il proprio radicamento e il proprio senso di identità? Quante lingue vengono parlate oggi in Alto Adige? Vengono valorizzate queste lingue? Come viene definita la parola integrazione? Una donna racconta… mi dicono „ come ti sei integrata bene“ se si beve il caffè nero al banco al volo. Quante lingue vengono parlate oggi in Alto Adige? Wie erleben es Menschen, die aus anderen Ländern kommen, in einem mehrsprachigen Territorium wie Südtirol anzukommen?

 

3 ::: Indigene Sprachen & Frieden

Yvonne Bangert, Referentin für Indigene Völker, Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen

Moderation: Philipp von Hellberg

 

Sind indigene Sprachen ein Anachronismus? Worin liegt der Vorteil von Sprachenvielfalt? Wäre die Welt friedlicher, wenn alle Menschen nur Esperanto sprächen? Welche Erfahrungen haben Sie mit der Pflege der eigenen Sprache? In Norddeutschland (wo ich lebe) gibt es einen Trend, Plattdeutsch wieder zu lernen und auch zu lehren. Jugendliche finden es cool, eine eigene Sprache neben Hochdeutsch zu haben. Gilt der Satz "Sprache ist Identität" also universal und nicht nur bei Indigenen?

 

Sprache ein Menschenrecht

https://www.gfbv.de/de/informieren/infothek/detail/news/detail/News/sprache-ein-menschenrecht-9742/

Einsatz für Indigene Sprachen

https://rising.globalvoices.org/lenguas/

 

4 ::: Gender & Sprache

Karoline Irschara, Uni Innsbruck

Moderation: Monica Margoni

 

Der gendergerechte Sprachgebrauch, wird leider noch allzu oft ins Lächerliche gezogen, Stichwort “Gendersprech”, “Gender-Unfug”, “Genderwahn”. Wie kann es gelingen, dass sich der geschlechtergerechte Sprachgebrauch durchsetzt? In welchen Kontexten gelingt dies leichter, in welchen ist es schwieriger? Was muss passieren, damit Sprache gerechter wird? Wie können Sprecher*innen davon überzeugt werden, dass eine gerechtere Sprache auch eine gerechtere Welt begünstigt? Was sagt Sprache über Macht und Machtstrukturen in der Gesellschaft aus?

Wie zeigen sich genderlinguistische Aspekte bzw. Gender Bias in der Medizin?

 

5 ::: Mehrsprachigkeit und Mehrfachidentität

Hans - Karl Peterlini, Uni Klagenfurt, Mehrfachidentität

Moderation: Hanno Mayr

 

Was ist eure sprachliche Herkunft? Wie war der Übergang vom Dialekt zur Bildungssprache? Wie geht es euch, wenn ihr Anderssprechende nicht versteht? Entsteht mit Sprache Machtgefühl, wenn ihr sie beherrscht, Ohnmacht, wenn wir uns durch Sprache ausgeschlossen fühlen? Und ach ja, beinahe vergessen: Was hat Sprache mit Identität zu tun? Heißt nur eine Sprache zu sprechen, wirklich eine einfältige Identität zu haben, sind Mehrsprachige Wunderkinder? Entstehen neue Mythen: Vom Verderbnis durch Mehrsprachigkeit zu deren Verklärung? Ja, und was ist das überhaupt - Identität? Mit mir selber, mit anderen, mit einer Gruppe? Sind die dann alle identisch?

 

Von Sprachrevieren zum Sozialen Raum

http://www.schule.provinz.bz.it/forum-schule-heute/2014_3/2014_3_D_PeterliniCennamo.htm

 

Dossier zur Mehrsprachigkeit in Südtirol // Dossier sul plurilinguismo in Alto Adige

https://sms-project.eurac.edu/dossier-sul-plurilinguismo-in-alto-adige/?lang=it

 

Die Sprachenvielfalt Südtirols, alte und neue, aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: Was ist der Stand der Forschung? Wie sieht die Schulpraxis aus? Und der rechtliche Rahmen? Was haben wir von Mehrsprachigkeit und wie können wir ihre Möglichkeiten noch besser ausschöpfen?

 

Quanto è multilingue l’Alto Adige? A che livello bisogna conoscere un’altra lingua per potersi con-siderare plurilingue? Com’è disciplinata la gestione della diversità linguistica in Alto Adige? Quali sono i benefici di una società multilingue? Quali vantaggi per il singolo individuo? Le persone plurilingui corrono il rischio di conoscere tante lingue ma non parlarne bene nemmeno una?In che modo le scuole gestiscono la diversità linguistica? Sempre più studenti usano a casa una lingua diversa dal tedesco e dall’italiano. Che impatto ha sulle lezioni? I “miscugli tra più lingue” rappresentano un pericolo per lo sviluppo linguistico? In che modo l’Alto Adige può beneficiare ulteriormente del plurilinguismo?

 

Wie mehrsprachig ist Südtirol? Wie gut muss man eine andere Sprache beherrschen, um als mehrsprachig zu gelten? Wie ist der Umgang mit der Sprachenvielfalt gesetzlich geregelt? Wie ist die sprachliche Vielfalt Südtirols entstanden? Was hat eine Gesellschaft von Mehrsprachigkeit? Was sind die Vorteile für den Einzelnen? Laufen Mehrsprachige nicht Gefahr, zwar viele Sprachen zu sprechen, aber keine richtig? Wie geht die Schule in Südtirol mit Sprachenvielfalt um? Was passiert im Unterricht, wenn immer mehr Schüler und Schülerinnen eine andere Familiensprache haben als Deutsch oder Italienisch? Sind „Sprachmischungen“ gefährlich für die Sprachentwicklung? Wie kann Südtirol die Chancen von Mehrsprachigkeit noch besser nutzen?

 

Special guests

Prof. Hans Drumbl

Adel Jabbar


2019



2018


...results on issuu ... have a look & go on!


2017



Download
Let's talk about money
conflict kitchen_LET’S TALK ABOUT MONEY.
Adobe Acrobat Dokument 341.7 KB

Climate CHange



2016


DIALOG & MEdien


Fleisch


Wasser




Download
blufink_ Was braucht es für eine gute Au
Adobe Acrobat Dokument 5.0 MB